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Änderung des Bestattungsgesetzes Bayern

Nun auch Bestattungsrecht für Tot- und Fehlgeburten | | 0 Kommentare |

Änderung des Bestattungsgesetzes Bayern
Zum 01.01.2006 ist eine Änderung des Bayerischen Bestattungsgesetzes in Kraft getreten. Wie schon in anderen Bundesländern, besteht nun auch für Tot- und Fehlgeburten sowie für Leibesfrüchte aus Schwangerschaftsabbrüchen ein Bestattungsrecht, wenn die Eltern dies wünschen. Sollte ein solcher Wunsch nicht bestehen, sind die Träger der Einrichtung verpflichtet, die sterblichen Überreste auf einem Friedhof "Zur Ruhe zu betten"; dieser Begriff wurde ausweislich der Begründung zum Änderungsantrag gewählt, um klarzustellen, dass es sich hierbei nicht um eine Individualbestattung im Sinne des Bestattungsrechts handelt, sondern um eine Form des würdigen Umgangs mit den nicht individuell bestatteten Fehlgeburten, Embryonen und Föten. Diese Zur-Ruhe-Bettung kann auch als Sammelbeisetzung und/oder -Einäscherung erfolgen.

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