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Keine Umbettung bei Umzug des hinterbliebenen Ehegattens

OVG Münster weist Klage auf Umbettung ab | | 0 Kommentare |

Keine Umbettung bei Umzug des hinterbliebenen Ehegattens
Für die Zulassung der Umbettung eines Verstorbenen ist ein "wichtiger Grund" erforderlich. Wie das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalens jetzt feststellte, stellt ein Umzug aufgrund veränderter Lebensumstände wie altersbedingter Gesundheitsverschlechterungen oder des Wunsches, den Lebensabend bei den Kindern zu verbringen, für sich genommen regelmäßig keinen wichtigen Grund für eine Umbettung des verstorbenen Ehepartners dar.

Es wies damit die Klage eines 79jährigen auf Umbettung seiner 2002 verstorbenen Ehefrau in einen Friedhof am eigenen Geburtsort ab. Dorthin wollte er zu seinen Geschwistern ziehen.

(Quelle: OVG NRW Münster (juris))

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