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Bestatten in Deutschland

Unterschiede in den Bundesländern

Diese Übersicht will auf viele wichtige Fragen des Friedhofs- und Bestattungsrechts erste Antworten geben.

Friedhofs- und Bestattungsrecht zählt zur Gesetzgebungskompetenz der Bundesländer. Daher können sich einige Regelungen zu einer bestimmten Frage von Bundesland zu Bundesland unterscheiden.

Unter "Info" wird zunächst kurz länderunabhängig erläutert, worum es bei den einzelnen Stichwörtern geht.

Unter "Regelung" wird die in dem betreffenden Bundesland anzutreffende Regelung dargestellt. Die "Regelung" kann oft nicht alle Einzelheiten und alle im Gesetz geregelten Ausnahmen wiedergeben. Es empfiehlt sich deshalb, auch dem Hinweis auf die Fundstelle im Gesetz nachzugehen. Diese finden Sie unter "Fundstelle". Den Gesetzestext selbst können Sie unter dem Link  "Alle Informationen zum Bestattungsgesetz in Mecklenburg-Vorpommern" einsehen.

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GLOSSARINFOREGELUNGGESETZ/VERORDNUNG                    

BESTATTUNG

     Bestattungspflicht      Info Bestattungspflicht:
Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass der menschliche Leichnam bestattet werden muss. Das geschieht meist in der Form der Erdbestattung oder der Feuerbestattung.
     
Regelung Bestattungspflicht:
Leichen sind zu bestatten.

Die Bestattung kann als Erdbestattung oder als Feuerbestattung mit anschließender Beisetzung der Asche durchgeführt werden.
     
Fundstelle Bestattungspflicht:
§§ 9 Abs. 1 Satz 1; 10 Abs. 1 Satz 1 BestattG M-V
     
Umfrage
     Bestattungsrecht bei Fehlgeburten
  (Details)     
Info Bestattungsrecht bei Fehlgeburten:
Bei Fehlgeburten besteht in allen Bundesländern - auch wenn die Regelungen sehr unterschiedlich gefasst sind - ein Recht auf eine Bestattung, zum Teil müssen die Eltern sogar auf dieses Recht hingewiesen werden.
     
Regelung Bestattungsrecht bei Fehlgeburten:
Bestattungsrecht bei Tot- und Fehlgeburten unter 1000g besteht auf Wunsch eines Elternteils.
     
Fundstelle Bestattungsrecht bei Fehlgeburten:
§ 9 Abs.1 S.2 BestattG
     
Umfrage
     Maßgeblicher Wille geregelt      Info Maßgeblicher Wille geregelt:
In erster Linie kommt es für Art, Ort und Durchführung der Bestattung auf den Willen des Verstorbenen an. Ist dieser Wille nicht feststellbar, werden ersatzweise andere Personen genannt. In einigen Landesgesetzen gibt es Regelungen darüber, wie der Wille des Verstorbenen bekundet worden sein muss.
     
Regelung Maßgeblicher Wille geregelt:
Die Art und der Ort der Bestattung richten sich nach dem Willen des Verstorbenen, ersatzweise nach dem des Auftraggebers.
     
Fundstelle Maßgeblicher Wille geregelt:
§ 10 Abs. 1 BestattG M-V
     
Umfrage

ERDBESTATTUNG

     Hausaufbahrung      Info Hausaufbahrung:
Oft haben Angehörige den Wunsch, dass der Leichnam zunächst noch zuhause aufgebahrt wird, damit sie selbst, Freunde und Nachbarn von dem Verstorbenen Abschied nehmen können. Dem sind durch Fristen für eine Überführung in eine Leichenhalle Grenzen gesetzt. Rechtlich steht der Hausaufbahrung innerhalb dieser Frist nichts entgegen. Eine Verlängerung der Frist kann behördlich genehmigt werden.

Die Hausaufbahrung ist keine (je nach Landesrecht: verbotene) öffentliche Ausstellung der Leiche.
     
Regelung Hausaufbahrung:
Die Leiche ist innerhalb von 36 Stunden nach Eintritt des Todes, in eine Leichenhalle zu überführen.
Ausnahmen sind möglich.
In diesem Zeitraum steht einer Hausaufbahrung rechtlich nichts entgegen.

Allerdings muss die gebotene Ehrfurcht vor dem toten Menschen gewahrt werden.
     
Fundstelle Hausaufbahrung:
§ 8 Abs. 1 BestattG M-V
     
Umfrage
     Trauerfeier mit geöffnetem Sarg      Info Trauerfeier mit geöffnetem Sarg:
Das Ausstellen der Leiche im offenen Sarg vor dem Trauerhaus, in der Kirche oder auf dem Friedhof sowie das Öffnen oder Offenlassen des Sarges während der Bestattungsfeierlichkeiten kann je nach landesrechtlicher Regelung verboten sein, jedoch in Ausnahmefällen genehmigt werden.
     
Regelung Trauerfeier mit geöffnetem Sarg:
Kein Verbot geregelt. Aber generelle Regelung: Wer mit Leichen umgeht, hat dabei die gebotene Ehrfurcht vor dem toten Menschen zu wahren.
     
Fundstelle Trauerfeier mit geöffnetem Sarg:
§ 2 BestattG M-V
     
Umfrage
     Sargpflicht (Erdbestattung)      Info Sargpflicht (Erdbestattung):
Leichen dürfen nur in Särgen erdbestattet werden. Ausnahmen sind in einigen Bundesländern aus religiösen Gründen möglich.

Die Pflicht, menschliche Leichen in Särgen zu bestatten, gilt als selbstverständlich. Manche Landesgesetze schreiben das nicht ausdrücklich vor, sondern regeln z.B. nur die Beschaffenheit der Särge.
     
Regelung Sargpflicht (Erdbestattung):
Für die Erdbestattung ist kein Sarg vorgeschrieben.

Für eine Beförderung sind Leichen jedoch kraft gesetzlicher Vorschrift einzusargen.
     
Fundstelle Sargpflicht (Erdbestattung):
§ 8 Abs. 2 Satz 1 BestG
     
Umfrage
     Frühester Zeitpunkt für Bestattung geregelt      Info Frühester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
Die Bestattungsgesetze regeln, wann ein Leichnam frühestens bestattet werden darf. Dieser Zeitpunkt richtet sich nach dem festgestellten Todeszeitpunkt.
Die Regelung soll verhindern, dass die Leichenschau unter Zeitdruck stattfindet.
     
Regelung Frühester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
Frühestens 48 Stunden nach Eintritt des Todes.

Ausnahmen sind möglich.
     
Fundstelle Frühester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
§ 11 Abs. 2 BestattG M-V
     
Umfrage
     Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt      Info Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
Die Bestattungsgesetze regeln, wann ein Leichnam spätestens bestattet sein muss. Dieser Zeitpunkt richtet sich nach dem festgestellten Todeszeitpunkt.
     
Regelung Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
Innerhalb von 10 Tagen nach Todeseintritt soll die Erdbestattung vorgenommen werden.

Ausnahmen sind möglich.
     
Fundstelle Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt:
§ 11 Abs. 2 BestattG M-V
     
Umfrage
     Private Leichen-/Feierhallen      Info Private Leichen-/Feierhallen:
Leichenhallen und Räume oder Hallen für die Durchführung der Trauerzeremonie (Feierhallen) werden meist von der Gemeinde als dem Friedhofsträger unterhalten und gegen Gebühr zur Nutzung angeboten. Mehr und mehr gibt es aber auch private, d.h. nicht von einem öffentlichen Träger betriebene Leichen- und Feierhallen. Einzelheiten können in der jeweiligen Friedhofssatzung geregelt sein.
     
Regelung Private Leichen-/Feierhallen:
Für Leichenhallen ist lediglich festgelegt, dass sie ausschließlich der Aufbewahrung von Leichen dienen und den Anforderungen der Hygiene entsprechen. Das schließt den Betrieb durch Private nicht aus.
     
Fundstelle Private Leichen-/Feierhallen:
§ 8 Abs. 1 Satz 3 BestattG M-V
     
Umfrage
     Leichenwagenpflicht      Info Leichenwagenpflicht:
Der Leichnam im Sarg muss in einem Leichenwagen (gebräuchliche Definition: Fahrzeug, das zur Leichenbeförderung eingerichtet ist und ausschließlich hierfür verwendet wird) befördert werden.
     
Regelung Leichenwagenpflicht:
Es besteht Leichenwagenpflicht. Ausnahmen können durch das Gesundheitsamt zugelassen werden
     
Fundstelle Leichenwagenpflicht:
§ 8 Abs. 2 Satz 3 BestattG M-V
     
Umfrage
     Leichenpass bei Beförderung nötig      Info Leichenpass bei Beförderung nötig:
Vor jeder Bestattung muss der Leichnam transportiert (befördert) werden. In bestimmten Fällen muss, wenn die Gemeindegrenze überschritten wird, ein Leichenpass mitgeführt werden.

Die Regelungen unterscheiden meist danach, ob bei der Beförderung die Grenzen zwischen Bundesländern oder zwischen Deutschland und einem anderen Staat überschritten werden.
     
Regelung Leichenpass bei Beförderung nötig:
Für Beförderung aus dem Ausland nach Mecklenburg-Vorpommern ist ein Leichenpass erforderlich.

Für Beförderung aus Mecklenburg-Vorpommern an einen Ort außerhalb Mecklenburg-Vorpommerns wird ein Leichenpass auf Antrag ausgestellt.
     
Fundstelle Leichenpass bei Beförderung nötig:
§ 8 Abs. 4 BestattG M-V
     
Umfrage
     Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung)      Info Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung):
In allen Bundesländern ist durch Gesetz oder durch den Friedhofsträger festgelegt, wie lange die Grabstätte nicht erneut belegt werden darf. Diese Zeit gilt zugleich als Maßstab dafür, wie lange der Sarg nach der Bestattung nicht mehr bewegt werden soll.

Ausnahmen sind möglich, wenn eine Umbettung beantragt und genehmigt wird.
     
Regelung Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung):
Festlegung der Mindestruhezeit durch das Gesundheitsamt. Sie darf 20 Jahre nicht unterschreiten.

Ausnahmen sind möglich.
     
Fundstelle Mindestruhefrist vorgegeben (Erdbestattung):
§ 15 Abs. 1 BestattG M-V
     
Umfrage

FEUERBESTATTUNG

     "Zweite Leichenschau" vor Kremation      Info "Zweite Leichenschau" vor Kremation:
Nach jedem Todesfall muss eine Leichenschau vorgenommen werden. Ist eine Leichenverbrennung beabsichtigt, kann eine zweite Leichenschau erforderlich sein.
Die Bezeichnung dieser zusätzlichen Maßnahme ist unterschiedlich.
     
Regelung "Zweite Leichenschau" vor Kremation:
Zweite Leichenschau ist erforderlich. Entbehrlich, wenn eine Obduktion nach § 87 Abs. 2 StPO stattgefunden hat.
     
Fundstelle "Zweite Leichenschau" vor Kremation:
§ 12 Abs. 1 BestattG M-V
     
Umfrage
     Private Krematorien      Info Private Krematorien:
Feuerbestattungsanlagen befinden sich meist in öffentlicher Trägerschaft. Sie können aber in den meisten Bundesländern auch von privaten Unternehmern betrieben werden.
     
Regelung Private Krematorien:
Leichen dürfen nur in kommunalen Krematorien eingeäschert werden.
     
Fundstelle Private Krematorien:
§ 12 Abs. 4 BestattG M-V
     
Umfrage
      Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation)      Info Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation):
Die Bestattungsgesetze regeln, wann eine beabsichtigte Leichenverbrennung spätestens stattfinden muss. Dieser Zeitpunkt richtet sich nach dem festgestellten Todeszeitpunkt.
     
Regelung Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation):
Innerhalb von zehn Tagen nach Todeseintritt soll die Leiche in ein Krematorium befördert worden sein.
Ausnahmen sind möglich.
     
Fundstelle Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation):
§ 11 Abs. 2 BestattG M-V
     
Umfrage
     (Private) Baumbestattungsanlagen      Info (Private) Baumbestattungsanlagen:
In einigen Bundesländern sind privat (also nicht von einem öffentlichen Träger) betriebene Baumbestattungsanlagen zulässig. Dort kann Totenasche im Wurzelbereich der Bäume beigesetzt werden.
     
Regelung (Private) Baumbestattungsanlagen:
Sonstige Beisetzungen von Urnen außerhalb von Friedhöfen kann die Gemeinde im Einzelfall zulassen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt und öffentliche Belange nicht entgegenstehen.
     
Fundstelle (Private) Baumbestattungsanlagen:
§ 13 Abs. 2 Satz 4 BestattG M-V
     
Umfrage
     Sargpflicht (Feuerbestattung)      Info Sargpflicht (Feuerbestattung):
Auch bei der Feuerbestattung kann die Benutzung eines Sarges vorgeschrieben sein, nämlich bereits für den Transport des Leichnams zur Feuerbestattungsanlage. Der Leichnam muss mitsamt dem Sarg verbrannt werden.
     
Regelung Sargpflicht (Feuerbestattung):
Zur Beförderung von Leichen sind diese einzusargen.
     
Fundstelle Sargpflicht (Feuerbestattung):
§ 8 Abs. 2 Satz 1 BestattG M-V
     
Umfrage
     Urnenpflicht      Info Urnenpflicht:
Für die Beisetzung der Totenasche muss ein verschließbares Gefäß (Urne) benutzt werden. Näheres ist in Verordnungen, Satzungen o.ä. geregelt.

In einigen Bundesländern gibt es Ausnahmen (->Verstreuen / Vergraben der Asche)
     
Regelung Urnenpflicht:
Bei einer Feuerbestattung ist die Urne mit der Asche auf einem Friedhof oder in geeigneter Form in einer Kirche beizusetzen. Die Asche kann auch auf einer hierfür bestimmten Stelle eines Friedhofs verstreut werden.
     
Fundstelle Urnenpflicht:
§ 13 Abs. 2 S. 1,2 BestattG M-V
     
Umfrage
     Verstreuen / Vergraben der Asche      Info Verstreuen / Vergraben der Asche:
In einigen Bundesländern ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, dass die Totenasche ohne Verwendung einer Urne (i.d.R. anonym) verstreut oder in der Erde vergraben wird.
     
Regelung Verstreuen / Vergraben der Asche:
Die Asche kann auch auf einer hierfür bestimmten Stelle eines Friedhofs verstreut werden.
     
Fundstelle Verstreuen / Vergraben der Asche:
§ 13 Abs. 2 Satz 2 BestattG M-V
     
Umfrage
     Urne zuhause      Info Urne zuhause:
In keinem der Bundesländer ist es bislang möglich, dass die Angehörigen die Urne in ihren Gewahrsam nehmen, ohne eine Urnenbeisetzung zu beabsichtigen
     
Regelung Urne zuhause:
Nicht möglich.
     
Fundstelle Urne zuhause:
Keine Regelung.
     
Umfrage
     Urnentransport durch Angehörige      Info Urnentransport durch Angehörige:
In einigen Bundesländern kann die Urne den Angehörigen zum Zweck des Transports zur Beisetzung ausgehändigt werden.
     
Regelung Urnentransport durch Angehörige:
Das Krematorium darf die Urne nur zur Beisetzung aushändigen oder versenden.
     
Fundstelle Urnentransport durch Angehörige:
§ 12 Abs. 6 BestG
     
Umfrage
     Mindestruhefrist vorgegeben (Urne)      Info Mindestruhefrist vorgegeben (Urne):
Die Mindestruhezeit gilt auch als Maßstab dafür, wie lange die Urne nach der Beisetzung nicht mehr bewegt werden soll.
Ausnahmen sind möglich, wenn eine Umbettung beantragt und genehmigt wird.
     
Regelung Mindestruhefrist vorgegeben (Urne):
Mindestruhezeit wird durch das Gesundheitsamt festgelegt. Sie beträgt mindestens 20 Jahre.

Ausnahmen sind möglich.
     
Fundstelle Mindestruhefrist vorgegeben (Urne):
§ 15 Abs. 1 BestattG M-V
     
Umfrage

FRIEDHOF

     Friedhofspflicht      Info Friedhofspflicht:
In allen Bundesländern besteht grundsätzlich Friedhofspflicht:
Der menschliche Leichnam muss auf einem Friedhof bestattet werden.
Die Bestattung kann in einigen Bundesländern auch auf privaten Bestattungsplätzen oder als Seebestattung der Urne vorgenommen werden.
     
Regelung Friedhofspflicht:
Erdbestattungen und Feuerbestattungen sind nur auf Friedhöfen zulässig. Ausnahmen sind möglich.
     
Fundstelle Friedhofspflicht:
§ 13 Abs. 2 Satz 3 BestattG M-V
     
Umfrage
     Seebestattung      Info Seebestattung:
Seebestattung ist die Beisetzung einer Urne auf Hoher See. Das bedeutet in fast allen Fällen, dass eine Beförderung in ein anderes Bundesland (Leichenpass) erforderlich ist. (Meist wird nach der Kremation die Urne versandt.)

Eine Seebestattung in oberirdischen Gewässern (§ 1 Abs.1 Nr.1 des Wasserhaushaltsgesetzes) ist unzulässig.
     
Regelung Seebestattung:
Seebestattung ist möglich.
     
Fundstelle Seebestattung:
§ 13 Abs. 2 Satz 3 BestattG M-V
     
Umfrage
     Private Friedhöfe      Info Private Friedhöfe:
Nach dem Friedhofsrecht der Länder können nur juristische Personen des öffentlichen Rechts Träger von Friedhöfen oder Bestattungsplätzen sein. In Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein können auch private Bestattungsplätze genehmigt werden.

Auch bei ihnen können mehrere Bestattungen vorgenommen werden, sie haben deshalb durchaus eine Funktion wie ein Friedhof.
     
Regelung Private Friedhöfe:
Friedhöfe in privater Trägerschaft sind nicht möglich.

Allerdings können Bestattungen außerhalb von Friedhöfen genehmigt werden.
     
Fundstelle Private Friedhöfe:
§ 14 Abs. 1 BestattG M-V; § 13 BestattG M-V
     
Umfrage
     Umbettung (Voraussetzung)      Info Umbettung (Voraussetzung):
Bei einer Umbettung wird ein Sarg oder eine Urne von einer Grabstätte in eine andere auf demselben oder einem anderen Friedhof verlagert. Sie bedarf vor Ablauf der Ruhefrist einer behördlichen Genehmigung, die nur unter bestimmten Voraussetzungen erteilt wird.
     
Regelung Umbettung (Voraussetzung):
Umbettungen dürfen aus wichtigem Grund zugelassen werden.
     
Fundstelle Umbettung (Voraussetzung):
§ 16 Abs. 1 BestattG M-V
     
Umfrage