Verbraucherinitiative entwickelt eigenes Grabmal

Angehörige können es sogar selbst aufbauen

| Pressemitteilung
Grabmal aus rostigem Stahl

Mit einem exklusiv entworfenen Grabmal möchte Aeternitas, die Verbraucherinitiative Bestattungskultur, helfen, die Friedhofskultur zu bereichern. Das aus Stahl gefertigte Grabzeichen mit zeitgemäßer Symbolik kann von den Angehörigen sogar selbst aufgestellt werden.

Königswinter, 17.03.2020 - Klassische christliche Symbolik findet sich immer seltener auf deutschen Friedhöfen. Mit dem eigens für ihre Mitglieder entworfenen Grabmal "Der geschwungene Weg" trägt Aeternitas, die Verbraucherinitiative Bestattungskultur, dazu bei, eine neue Formensprache zu entwickeln. Das Grabmal wird aus Rohstahl gefertigt, dessen unbearbeitete Oberfläche durch Witterungseinflüsse schon nach kurzer Zeit Rost ansetzt. Sobald es von einer kompletten Patina überzogen ist, führt es dem Betrachter symbolisch und anschaulich die Vergänglichkeit des Lebens vor Augen. Metall als Material könnte im Übrigen auch diejenigen ansprechen, die sich keine üblichen, aus Stein gefertigten Grabzeichen wünschen bzw. ihre Bedürfnisse im vorhandenen Angebot nicht wiederfinden.

Das Grabmal kann, anders als sonst üblich, wegen seines speziellen Befestigungssystems von den Hinterbliebenen in Eigenregie aufgestellt und im Boden verankert werden - sofern die jeweilige Friedhofssatzung dies zulässt. Hier bietet sich die Möglichkeit, noch einmal im Gedenken an Verstorbene bei einer gemeinsamen Aktion zusammenzukommen. Ebenso kann das Grabmal von einem Fachbetrieb aufgestellt werden. In Deutschland hergestellt und vertrieben wird "Der geschwungene Weg" von der Firma BOLLERMANN Grabmale, die das Do-it-yourself-Befestigungssystem entwickelt hat und ähnliche Grabzeichen aus Rohstahl in zahlreichen, auch individualisierten, Gestaltungsvarianten anbietet.

Entworfen hat das Aeternitas-Grabmal der Steinmetz- und Steinbildhauermeister Michael Gärtner, Grabmalberater bei der Stadt Nürnberg. Aus seiner langjährigen Erfahrung und zahlreichen Gesprächen mit Trauernden heraus hat er eine ethnien- und konfessionsübergreifende Gestaltung entwickelt, in der sich unterschiedliche Menschen in ihrer Trauer und mit ihren Gefühlen bei dem Verlust eines geliebten Menschen wiederfinden können. So erinnern sanfte Linien - je nach Betrachter - an Wasser, Meer, Urlaub oder Luft, wohlige Wärme, Sanftheit und Geborgenheit. Ein geschwungener Weg führt darüber hinaus vom Licht, vom Leben in die Ruhe, die Geborgenheit, die Ewigkeit am Ende des Weges.

Für die Zukunft plant Aeternitas, für seine Mitglieder auch einen weiteren Entwurf aus dem klassischen Material Stein zu verwirklichen.

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Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Alexander Helbach
Aeternitas e.V. - Verbraucherinitiative Bestattungskultur
Dollendorfer Straße 72, 53639 Königswinter
Telefon: 0 22 44 / 92 53 85, Fax: 0 22 44 / 92 53 88
E-Mail: alexander.helbach@aeternitas.de
Internet: www.aeternitas.de
Twitter: twitter.com/Aeternitas_eV

Den Text und Bilder in digitaler Form erhalten Sie im Bereich "Presse" unter www.aeternitas.de. Über ein Belegexemplar bei Abdruck würden wir uns freuen.