Flussbestattungen bleiben bisher die Ausnahme

Bericht mit Zahlen aus Rheinland-Pfalz

Seit Herbst 2025 ist es in Rheinland-Pfalz möglich, Urnen mit der Asche Verstorbener in bestimmten Abschnitten der Flüsse Rhein, Mosel, Lahn und Saar beizusetzen. Die Nachrichtenagentur dpa hat nun recherchiert, wie häufig diese neue, in Deutschland nur in Rheinland-Pfalz erlaubte Form der Beisetzung bisher erfolgt ist. 

Genaue Zahlen sind nicht zu ermitteln. Denn für den Rhein zwischen Maxau bei Karlsruhe und Kaub im Rhein-Lahn-Kreis ist die Genehmigungsbehörde SGD Süd zuständig, die jedoch keine Einzelgenehmigungen erteilt, sondern jeweils eine Sammelerlaubnis an bisher vier Bestattungsunternehmen vergeben hat. Diese müssen jeweils zu Jahresbeginn melden, wie viele Flussbestattungen sie durchgeführt haben. Mit detaillierten Zahlen für 2026 wäre somit erst Anfang nächsten Jahres zu rechnen. Die für den Norden des Landes zuständige SGD Nord hingegen genehmigt jede Urnenbeisetzung im Fluss einzeln und hat laut dpa bisher 31 Flussbestattungen in Mosel, Rhein und Lahn erlaubt.

Den ausführlichen Bericht finden Sie unter anderem bei tagesschau.de.